Kämpferisches Unentschieden gegen Brodowin

Zwar ist der ESC zu Hause weiter ohne Niederlage, doch ein Dreier sprang auch gegen die Gäste aus Brodowin nicht heraus.

Von Beginn an entwickelte sich ein, abwechslungsreiches und umkämpftes Spiel ohne langes Abtasten. Erfolgreicher war zunächst de Gast, ein langer Ball wird mit der Hacke in den Lauf von N. Czadseck verlängert, der aus 16 Metern mit fulminatem Schuß unter die Latte Kiwi keine Chance läßt.

Der ESC wirkt nur kurz enttäuscht und beginnt immer wirksamer den Gegner bereits ab der Mittellinie zu stören, in Ballbesitz zu kommen.

Eine Flanke von links läßt Schmu direkt zu Max klatschen, der aus 18 Metern abzieht. Scharf ist der Ball nicht, aber er passt genau ins Eck, der Ausgleich ist gelungen.

Eine Überlegenheit bedeutet das für den Gastgeber noch nicht, immer wieder kann Brodowin seine schnellen Vorderleute einsetzen, in der 15. Minute wird ein Paß durchgesteckt, der Schuß landet allerdings am Außennetz.

Die Spielvorteile gehen langsam in Richtung ESC, der Gast kann sich aber immer wieder befreien. Es entwickelt sich so ein Spiel zwischen den Strafräumen, viele gute Ansätze auf beiden Seiten, bis zur 30. Minute aber keine Gefahr. Einen langen Ball auf Keita in den Strafraum kann der nicht verwerten. Brodowin antwortet und Kiwi muss in der 32. Minute einen Schuß aus spitzem Winkel mit Fußabwehr klären. Dann wieder der Gastgeber, in der 34. Minute wird ein schöner Schuß aufs Tor über die Latte gelenkt.

Den besseren Start nach dem Seitenwechsel erwischt der ESC.

In der 47. Minute kann Max einen Ball behaupten und Achim über links schicken. Der verzögert und bringt dann den Ball hoch in den Rückraum. Schmu nimmt den Aufsetzer volley und versenkt ihn im Netz. Danach kann man eine ganze Zeit Druck aufbauen und hat in der 58. Minute noch eine Einschußmöglichkeit, leider rutscht Keita der Ball über den Fuß. Und dann fällt genau in diese Phase hinein der Ausgleich, bevor Kiwi die flache Hereingabe nach Angriff über links aufnehmen kann, ist Steini dazwischen gerutscht und drückt den Ball über die Linie.

Doch es ist zu merken, dass man mehr will als diesen einen Punkt, der ESC drängt weiter nach vorn, fightet. Zwischendurch noch Hektik nach unsauberen Attacken auf beiden Seiten, der Unparteiische hätte gut daran getan durch konsequentes Ahnden Ruhe ins Spiel zu bringen.

Ein weiteres Tor will in diesem Spiel aber trotz aller Bemühungen, zwei Einschußmögichkeiten und einem Lattenschuß des ESC nicht fallen, einmal muss man sogar um diesen Punkt bangen, in der 74. Minute verhindert Kiwi glänzend die Führung der Gäste, als er im eins gegen eins klären kann.

So hat man sich nach erneut starkem Heimauftritt wieder nicht mit drei Punkten belohnen können. Bange machen ist jedoch nicht, sondern vollste Konzentration auf die anstehende „englische Woche“ ist angesagt.

ESC: Kevin Cwienk, Andrè Jendrzeyewski, Michael Stein (68. Nico Malkowski), Andreas Berndt, Stefan Schwalm, Kevin Ninnemann (73. Paul Ziemann), Stefan Schmude, Steven Menzel, Basti Deutsch, Mohammed Keita (79. Frank Schulze), Max Voigt, Robert Ziemann

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